Weblog von Karin Dohrmann

Weiss: Weissels perfekter Hund

Der Cartoonist Thommy Weiss widmet sich in seiner unvergleichlichen Parodie "Weissels Perfekter Hund" dem Warenkult rund um das Thema Hund.

"Sei es für putzige ‘Familienmitglieder’ oder für den ganz normalen ‘Gebrauchshund’, Weissels perfekter Hund zeigt aberwitzige Möglichkeiten zur Bereicherung des Hundelebens und zur Zeit- und Arbeitsersparnis für Frauchen und Herrchen auf. Jede noch so gewagte Wunschvorstellung zur Erleichterung einer mustergültigen und argerechten Hundehaltung wird Realität."

Tommy Weissel präsentiert irrwitzige Ideen zur Lösung von Alltagsproblemen, wie Haufi Hübsch zur ästhetischen Gestaltung des Hundehaufens oder Bell-O-Air gegen schlechten Atem. Das ganze gewürzt mit großartigen Bildern und köstlichen Texten, lassen einem sogar die Winterdepression vergessen! Ein fantastisches Geschenk für alle humorvollen Hundefans! Weiterlesen »

Schoberwalter: Mensch & Hund

ars canis Galerie Der Ausstellungskatalog zum Europäischen Hundemuseum präsentiert eine kompakte Kulturgeschichte der Mensch-Hundbeziehung. Anton Schoberwalter dokumentiert die Entwicklung vom Jagd- und Hütehund zum Kampf-, Kriegs-, Polizei- und Blindenführhund. Auf Quellenzitaten aus den verschiedenen Epochen basierend, zeichnet er ein fundiertes Bild von der unterschiedlichen Nutzung des Hundes durch den Menschen. Zugleich spiegelt dieses Zusammenstellung auch in welchen sozialen Kontext die verschiedenen Hundeschläge und zuletzt unsere heutigen Hunderassen sich entwickelt haben. Der Katalog begeistert durch ein enormes Bildmaterial, dass den unglaublichen Fundus der Museums ahnen lässt. In seiner Bandbreite und der Auswahl von bekannten Interpreten des Hundebilds wie Johann Elias Ridinger, aber auch so unbekannte Kleinode wie die Hundeporträts von Schloss Petronell, präsentiert sich hier eine kompetente Zusammenstellung, die Lust auf einen Museumsbesuch erweckt! Weiterlesen »

Secord: Dog Painting 1840-1940

ars canis GalerieFür Fans des Hundeporträt des 19. - 20. Jahrhunderts ist dieser Band von William Secord ein unverzichtbares Werk. Er zeigt anhand der bekanntesten Künstler der Zeit, wie Sir Edwin Landseer, Maud Earl, John Emms, Arthur Wardle, Richard Ansdell und vieler anderer, wie sich Arbeitseinsatz, Aussehen und soziales Ansehen einzelner Hunderassen in diesen 100 Jahren gewandelt haben. Es lassen sich die Entwicklung beim Windhund vom Jagdhund zum Sporthund, beim Terrier vom Rattenvertilger zum Schoßhund und vom Bullenbeißer zum Kampfhund beobachten - dokumentiert anhand 150 farbiger und 317 schwarz-weiß Abbilder. Für alle, die sich für die Anfänge des Hundezuchtwesens in England interessieren und sich von der Fülle wundervoller Gemälde berauschen lassen wollen, eine wunderbare Sammlung der Hundekunst. Ein außergewöhnlicher Band, der auch als Nachschlagewerk allen denen dienen kann, die sich für die Artefakte interessieren, die bei Bonham's am 10.Februar unter den Hammer kommen. Weiterlesen »

OBrien/Brown: Dogs in Art

ars canis Galerie"Dogs in Art" von Christine OBrien und Julia Brown ist ein wundervolles, kleines Geschenk für Kurzentschlossene.

Julia Brown hat eine außergewöhnliche Auswahl an Hundegemälden der vergangenen drei Jahrhunderte aus europäischen Museen und privaten Sammlungen zusammengestellt. Der Hund als Hauptakteur im Porträt oder in manchen Abbildungen als Ausschnitt aus einem Gemälde herangezoomt, präsentiert so manch neue Sicht auf bekannte Werke.

Das Konzept - rechts das Imago, links Sprüche und Affirmationen rund um den Hund, lassen dieses Büchlein zu einer kleinen Kontemplation werden. In Leinen gebunden, mit erhabenen Hochglanzbild im Golddruckrahmen, machen das Büchlein zu einem dekorativen Kleinod, das viel zu schade ist, um es in der Bücherwand verschwinden zu lassen. Weiterlesen »

Anna Frydman - Auf den Hund gekommen

Anna Frydman - Auf den Hund gekommenMünchen, Galerie "die erste Reihe", 05.03.2010 - 09.04.2010

Anna Frydman lebt seit Jahren mit Hund zusammen und dieses Zusammenleben in Kommunikation und Interaktion macht sich in ihren zarten Bleistiftzeichnungen und Aquarellen zum Hund bemerkbar. Da erscheint einem so manche Gestik und Mimik bekannt. Das Hundeporträt, das in seiner Farbigkeit so surreal wirkt, scheint einem geradezu in farbpsychologischer Weise emotionale Informationen zu vermitteln.

Wie Picasso nutzt sie dabei die Endloslinie, um einen Blick, eine Aktion, die verschiedene Blickpunkte erzeugen, in einer Figur anzulegen. Dabei wird Bewegung, fast kubistisch zerlegt. "Auf diese Weise erhält der Hund etwas Abstraktes." Weiterlesen »

Walton Ford - Bestiarium

Berlin, Hamburger Bahnhof, 23.01. - 24.05.2010

Walton Ford fasziniert die Vorstellung des Tieres als Bestie, die sich wie ein roter Faden durch die Darstellungen des 19. Jahrhunderts zieht. Seine detailgetreu auf Papier gebannten Tier-Aquarelle erinnern an die alte britische Kolonialmalerei und an naturwissenschaftliche Abbildungen des 19. Jahrhunderts. Wenn man sich aber in die Bilder hineinbegibt, erblickt man überraschendes, erschreckend Modernes. Das von Illustrationen, Geschichten großer Forscher- und Entdeckungsreisender, von Anekdoten und volkskundlichen überlieferungen inspirierte Bestiarium Fords ist zugleich eine Feldstudie. Weiterlesen »

Feinstein: Fils de Chien

Osnabrü, Felix-Nussbaum-Haus, 21.02. - 24.05.2010

Der Künstler Pavel Feinstein widmet sich in seinen altmeisterlich wirkenden Stillleben und grotesken Genreszenen augenzwinkernd dem Verhältnis Mensch - Hund. Mit hintergründigem Humor stellt er das Verhältnis zwischen dem Menschen und seinem treuesten Begleiter in Frage.

Die Darstellung von Hunden in der Kunst ist ein Thema, dass die Künstler seit Jahrhunderten beschäftigt. Wie selbstverständlich nimmt der Hund seinen Platz in großen Meisterwerken der Kunstgeschichte ein. Seit der Frühen Neuzeit wird ihm ein eigenes Wesen zuerkannt, und in den Bildern wurde fortan die emotionale Bindung zwischen Mensch und Hund betont. Es entwickelte sich eine ganz eigene Ikonographie, in der der Hund vor allem für Liebe und Treue stand. Er konnte aber auch ein mächtiges Statussymbol sein. Weiterlesen »

Ausstellung "Sammlung Dr. Fleig"

Sammlung Dr. FleigDauerausstellung: Europäisches Hundemuseum Kloster Marienberg

Die Sammlung von Helga und Dr. Dieter Fleig (1932-2001) umfasst etwa 500 Exponate der bildenden Kunst und etwa 2000 Hundebücher und gehört damit zu einer der bedeutendsten Sammlungen, die sich dem Thema Hund verschrieben haben.

Die Sammlung beinhaltet Skulpturen von Meine, Cartier und Valton sowie Bronzefiguren, der Bildhauerin Gerda von Bosch. Letztere bekam vor allem Auftragsarbeiten des Ehepaars Fleig, die damit die Bandbreite ihrer Sammlung kompletierten. Unter den Gemälden finden sich Hundporträts von Georg und Maud Earl, deren Werke unlängst am 10. Februar 2009 auch im Aktionshaus Bonham (New York) unter den Hammer kamen. Unter den Grafiken stechen wohl diejenigen von Johann Elias Ridinger, Samuel Howitt und Henry Alken hervor. Eine Zusammenstellung der wichtigsten Kunstvertreter, die sich mit dem Thema Hund auseinandersetzten und die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Weiterlesen »

Open-air-Kunstmarkt am Mainufer in Frankfurt-Höchst

Der Fotograf Mathias Lyssy stellt seine Fotos am 04.-05.07.2009 auf dem 2. Open-air-Kunstmarkt am Mainufer in Frankfurt-Höchst aus. Für ars canis hat Mathias Lyssy exklusiv seine Werke dem Motiv des Hundes gewidmet. Auf dem Kunstmarkt kann die gesamte Themen-Bandbreite in Lyssys Werk bewundert werden. Der Open-Air-Kunstmarkt ist allein deswegen schon einen Besuch wert, bietet aber noch viel mehr Kunst und Künstler!

Evolution schafft Vielfalt - Darwins Schwestern

Evolution schafft VielfaltRoemer-Pelizaeus-Museum, Hildesheim, 20.06.- 08.11.2009

Die von den Universitäten Hannover, Oldenburg und Frankfurt am Main konzipierte und von der Volkswagen-Stiftung geförderte Ausstellung "Evolution schafft Vielfalt" hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema Evolution auf anschauliche und spielerische Weise einer breiten öffentlichkeit zugänglich zu machen. Elf Stationen bringen dem Besucher die Evolutionsgeschichte und die Weltreise Darwins näher. Im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim werden diese Stationen als reizvolle Ergänzung der naturkundlichen Ausstellungen des Hauses eingebettet und führen große und kleine Entdecker auf eine aufregende Reise durch die Welt Darwins.

Durch spannendes Mitmachen erhält der Besucher ungewöhnliche Einblicke in die Mechanismen der Evolution und kann sein eigenes Dasein neu einschätzen. Nicht nur sehen, lesen und hören, sondern auch anfassen und selber in Bewegung setzen, also im wahrsten Sinne "begreifen", ist erwünscht! Nebenbei lernt man aber auch, was Evolution bewirkt: Eine unglaubliche Fülle unterschiedlicher Lebensformen - nur eine davon sind wir, der "Homo sapiens"! Und schließlich die wichtigste Botschaft der Ausstellung: Die Evolution geht weiter, denn nichts ist beständiger als der Wandel! Weiterlesen »

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