Jagd ohne Hund ist Schund!

Alle heutigen europäischen Jagdhunderassen haben ihre Wurzeln im Mittelalter. Ihr vielfältiges Erscheinungsbild verdanken sie der züchterischen Selektion auf spezielle jagdliche Eigenschaften. Man konzentrierte sich auf den Einsatz des Hundes für spezielle Jagdeinsätze und erschuf damit eine Bandbreite an Jagdspezialisten. Mit dem Wunsch nach einen Jagdgebrauchshund für einen Allround-Einsatz werden in der heutigen Jagdpraxis diesen Spezialisten Fähigkeiten abgefordert, die nicht nur ihrer genetischen Auslegung entgegen arbeiten, sondern diese Fähigkeiten werden mit ausbilderischen Mitteln, oft in einem viel zu jungen Alter und einer deutlich zu kurzen Ausbildungszeit erzwungen. Die Ausbildungsmethoden streifen dabei oft den Grenzbereich tierschutzwidrigen Verhaltens. Vielleicht sollte man sich einmal wieder verdeutlichen, wozu diese unterschiedlichen Rassen gezüchtet wurden. Wie sie jagdlich eingesetzt wurden, wie und wann man in früheren Zeiten ausgebildet hat und auf wessen Ausbildung man im Besonderen Wert legte. Eine Anregung zu einer Rückbesinnung und neuen Nutzung alten Wissens!

Teil 1: Entstehung der heutigen Jagdhunderassen

Teil 2: Ausbildung, Jagdeinsatz und Haltung der Jagdhunde in den verschiedenen Epochen