Auf Schleppjagd mit Max Emanuel durchs barocke Bayern

Termin: 28. August - 03. September 2017

Mit der Regierungszeit Max Emanuel kamen vielfältigste Kultureinflüsse nach Bayern:
Der Bezwinger der Türken bei Wien brachte die orientalische Badekunst nach München. Mohren, Mode alle turca, Militärmusik der Janitscharen und der Kaffee hielten Einzug in die bayerische Gesellschaft. Der absolutistische Herrscher hätte sich gerne als Kaiser gesehen und versuchte mit Hilfe der Franzosen doch zumindest einen königlichen Status zu bekommen. Während seines Exils in Frankreich lernte er den dortigen barocken Prunk kennen und ließ nach seiner Rückkehr nicht nur Nymphenburg sondern vor allem Schloss Schleißheim nach Versailler Vorbild ausbauen. Die Parforce-Jagd und große Jagdgesellschaften hatte er ebenfalls in Frankreich kennengelernt und im großen Stil und mit bühnenreifem Aufwand im Münchner Umland betrieben. Trotz Schulden wurden in Bayern durch den Kurfürsten große Barockbauten gefördert, die Wallfahrtsliebe sorgte für die farbenprächtige Ausgestaltung der Kirchen und die osmanischen Kriegsgefangen für einen vielfältigen, exotischen Einfluss in Bayern. Diese Reise entführt sie in das barocke und sinnliche Lebensgefühl des 17. und 18. Jahrhunderts.

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