Hunde damals - Hunde heute

Ein Vortrag über den Ursprung von Mythen und Vorurteilen im Mensch-Hund-Verhältnis.

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum Menschen vor schwarzen Hunden Angst haben? Oder warum nur ein dominanter Hundeführer ein guter Hundeführer ist? Dieser Vortrag offenbart Ihnen den Ursprung so mancher „traditionellen“ Vorstellung und „bewährten“ Erziehungsmethoden.

Hunde begleiten den Menschen seit 30.000 Jahren. Ursprünglich als Wächter und Jagdbegleiter genutzt, wurden im Laufe der Jahrtausende ihre Aufgabengebiete immer vielfältiger. Heute versehen sie ihren Dienst sogar als Partnerersatz und Sportgerät. Waren zunächst genetische Selektion und individuelle Fähigkeiten für den zuverlässigen Arbeitseinsatz ausschlaggebenden, gerieten im Laufe der Zeit immer mehr Dressur und Erziehung zur Optimierung des Hundeeinsatzes in den Vordergrund. Welche Auswirkungen das auf unser heutiges Bild vom wohl erzogenen Hund und fähigen Hundeführer hat, wird in einer anschaulichen Reise durch die Geschichte der Mensch-Hund-Beziehung dargestellt. So zeigt sich, dass unsere Angst vor schwarzen Hunden schon auf die griechische Antike zurückzuführen ist, ebenso wie Überlieferungen, dass ein Hund durch Rohfleischfütterung zum Wilderer wird. Selbst das Weltbild der katholischen Kirche hat sich tief in unserer Vorstellung vom folgsamen Hund, der seinem Herrn dient, eingeprägt. Verfolgt man die Ausbildungspraktiken mancher Hundevereine, so wird deutlich, dass hier die preußischen Zucht- und Gehorsamsmethoden von blinder Unterwürfigkeit und „harter aber gerechter“ Bestrafung überlebt haben!

Lassen Sie sich mittels beeindruckender Bilder und Geschichten auf eine spannende Reise durch die Historie der Hundehaltung führen! Sie wird Ihnen die Augen öffnen und Sie über so manche ihrer eigenen Vorstellungen vom Hund nachdenken lassen!

Die Vorträge können auch zu Seminarthemen vertieft werden.