Gestrandet in Wasserburg - die Handelsstadt als Schmelztiegel östlicher und westlicher Kulturgüter

Termin:07. Mai 2017

Am 17. Oktober 1686 landeten 300 Kriegsgefangene Muslime aus der Schlacht von Ofen in Wasserburg. Sie waren per Floß über die Donau und den Inn Richtung Bayern deponiert worden. Die Bürger Wasserburgs, die durch den Salzhandel ein buntes Stadtbild gewohnt waren und schon im 16. Jahrhundert den Transport eines Elefanten erlebt hatten, bestaunten die muselmanische Schar, die die Ufer des Inns bevölkerten. Ein paar Tage waren sie die Attraktion Wasserburgs, bevor sie sich zu Fuß auf den Weg nach München machen mussten.

In einer kurzen Stadttour wird die Situation der Ware „Türke“ im Kontrast zu der reichen Handelsbürger Wasserburg lebendig erzählt. Anschließend toben die Hunde am Wasserburger Strand auf dem einst das rege Schifferleben stattfand. In einer 3-stündigen Wanderung erleben wir die traumhafte Landschaft des Innufers, durch Wälder mit wildem Wurzelwerk, durch sanfte Wiesen und romantisch Dörfer. Diese Landschaften passierten auch die Beutetürke auf ihrem Floß, vorbei an gotische Kirchen und Kapellen, Stadel und Bergwerk, die von den unterschiedlichen Waren und Kultureinflüsse des Handels der Region Wasserburg berichten.

Die leichte Wanderung mit leichten Steigungen dauert 4 Stunden.
 

Pro Mensch-Hund-Gespann € 25,-.

Jede Kulturwanderung kann auch für einen individuellen Termin gebucht werden. Ob als Ausflug im Freundeskreis, ob als Geburtstagsgeschenk oder Firmenausflug für hundebegeisterte Kulturfans.